Willkommen bei der Wasserballabteilung

 

 

Fatalerweise viel zu unterschätzte Sportart: Wasserball

Jeder kennt wenigstens eine Person im Freundeskreis, die Fußball spielt, ins Fitnessstudio geht oder zumindest einen Yoga - Kurs besucht. Aber kaum jemand beschäftigt sich mit Wasserball, ursprünglich erfunden, um Schwimmwettkämpfe unterhaltsamer zu machen. Beim Wasserball ist das anders. Zu dieser olympischen Sportart gehört eine ganze Portion Kraft und Ausdauer, um sich überhaupt auf dem Spielfeld behaupten zu können. Die körperliche Herausforderung, Ausrüstung und Spieldauer (vier mal acht Minuten) erinnern am ehesten an Eishockey. Fehlt deshalb die Beachtung oder ist der konstante Kampf im Wasser schlicht und ergreifend zu unansehnlich für die Kameras? Wasserball zu spielen – wenn man die Verfassung dafür hat – scheint jedenfalls großen Spaß zu machen. Wasserball ist eine schwimmende Mischung aus Handball und Rugby: Je sieben Spieler pro Mannschaft versuchen 4 x 8 Minuten lang, den Ball ins gegnerische Tor zu befördern. Dabei dürfen sämtliche Körperteile zum Einsatz kommen

Warum tun Menschen sowas? Was treibt sie?

Bei uns im Club findet Ihr eine Antwort darauf. Wenn Menschen wie im Rausch hinter einer schwimmenden gelben Kugel hinterher hechten, es spritzt und platscht, wenn Leute sich wirre Dinge um die Ohren brüllen, es schäumt und kocht, wenn Zuschauer nervös rumhüpfen, vor Begeisterung sich völlig vergessen oder gar kopfschüttelnd von vorsätzlicher Körperverletzung sprechen, tja, dann befinden wir uns in einem Schwimmbad und es läuft gerade ein Wasserballspiel. Zur Faszination dieses schnellen Sports gehören sehenswerte Spielzüge und eine außergewöhnliche Spannung, die vergleichbar ist mit der Dramatik beim Eishockey, Handball oder Basketball. Auch im Wasserball geht's um Sekunden, und die Entscheidung über Sieg oder Niederlage ist erst mit dem Abpfiff gefallen.

Unser Mannschaftscredo lautet:

  • Wir sind alle Teil des Teams, weil wir Spaß am Wasserball haben und nicht mehr besser spielen wollenoder können. Wir schätzen die Kameradschaft des Teams sehr und wir wollen gemeinsam Spaß haben, im und außerhalb des Wassers.

  • Wir begrüßen jeden Spieler egal welcher Herkunft oder Nationalität, jeder ist bei uns ein geschätztes Mitglied der Mannschaft, dem man vertraut und auf das man sich verlassen kann!

  • Unsere Prioritäten liegen hier nicht auf der Sportart Wasserball, denn damit können wir unseren Lebensunterhalt nicht verdienen! Bei uns gehen Schule, das Studium und der Beruf vor - trotzdem haben wir Erfolg und Spaß am Sport.

  • Wir sind bestrebt, so oft wie möglich und wir es einrichten können zum Training zu erscheinen.

  • Wir wollen unsere Fähigkeiten und unser Spiel nicht wirklich mehr durch intensives sowie zeitaufwendiges Training verbessern. Wir achten und respektieren den Trainer, der sich dazu bereit erklärt das Training zu leiten weil es niemand machen möchte, während der Trainingseinheit. Wir trainieren und helfen uns gegenseitig und freuen uns darauf, Ideen, Vorschläge und Trainingspläne vom Trainer zu erhalten und umzusetzten.

  • Wir teilen unseren Mannschaftskollegen offen, ehrlich und konstruktiv unsere Ideen, Gedanken, Zweifel mit und diskutieren offen über Alternativen. Wir sind bereit, bei Bedarf Kompromisse einzugehen.