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Schwimmen - Fragen und Antworten zur Schwimmausbildung

Schwimmen lernen – aber wann?

Grundsätzlich gilt: Jedes Kind ist anders. Wichtig ist, dass die motorischen Fähigkeiten genügend ausgeprägt sind. Als Orientierung für die Schwimmtauglichkeit kann man sich auf die Faustregel berufen: Wenn eine Kind Fahrrad fahren kann, dann ist es auch alt genug, um schwimmen zu lernen. Im Einzelfall kann dies schon bei einem Vierjährigen der Fall sein. Die beste Zeit dafür ist vier bis sieben Jahren. Nach der Grundschulzeit gestaltet sich das Schwimmen lernen schwieriger.

Ist ein Verein das Richtige für mein Kind?

Wird ein Schwimmkurs von einem eingetragenen Schwimmverein, wie dem 1. SC Zehlendorf Steglitz e.V., angeboten, so kann man sicher sein, dass die Inhalte sich auf eine nachhaltige Schwimmfähigkeit mit korrekter Schwimmtechnik fokussieren. Auch die meisten Vereine bieten auch die Abnahme der Schwimmabzeichen an. Hierbei ist es wichtig zu wissen, dass das „Seepferdchen“ eine Gewöhnung des Kindes an das Wasser bedeutet, wobei das Kind eine kurze Schwimmstrecke zurücklegen kann. Als „sicherer Schwimmer“ kann ein Kind mit diesem Abzeichen jedoch noch nicht bezeichnet werden. Dies gilt unserer Meinung nach übrigens erst, wenn das Kind das Jugendschwimmabzeichen in Bronze abgelegt hat.

Do it yourself vs. Schwimmkurs?

Grundsätzlich ist es natürlich möglich, seinem Kind das Schwimmen selbst beizubringen. Dies erfordert neben der Fähigkeit dieses Wissen zu vermitteln aber in jedem Fall auch die nötige Zeit, denn Schwimmen erlernt man nicht in 30 Minuten. Und es bedeutet, die Fertigkeiten des Kindes richtig einschätzen zu können und nicht zu schnell davon auszugehen, dass das Kind Schwimmen kann. Hier empfiehlt es sich, den „Erfolg“ der eigenen Ausbildung durch die Abnahme eines Schwimmabzeichens überprüfen zu lassen. Dies kann in einem Schwimmverein oder beim Schwimmmeister eines Bades erfolgen. Was Eltern aber in jedem Fall tun können ist, die Kinder mit dem Wasser vertraut zu machen. Wenn Kinder in jungen Jahren spielerisch Spaß im Element Wasser erleben und bereits die ersten positiven Erfahrungen sammeln konnten, erlernt sich das Schwimmen umso leichter.

Tipps und Tricks Wassergewöhnung:

  • Angst vor „Wasserspritzern“ nehmen: Hierzu kann man ganz einfach zu Hause in der Dusche üben oder indem man sich im Wasser stehend gegenseitig nassspritzt
  • Grundsätzliche Eigenschaften des Wassers kennenlernen:
    • Dies kann ganz einfach durch Gehen oder Hüpfen im knie- und hüfttiefen Wasser geübt werden.
    • Auch mit der Hand durch das Wasser gehen ist eine Methode, um sich an das Wasser zu gewöhnen
  • Weitergehende Übungen:
    • Luft unter Wasser ausblasen, unter Wasser blubbern oder singen. (Tipp: Falls das Kind noch nicht untertauchen möchte, reicht es, nur den Mund unter Wasser zu halten.)

Noch Nichtschwimmer? Gibt es da noch andere?

Diese Frage ist nur schwer konkret zu beantworten. Erfasst wird die Anzahl der Ausbildungen. Dies waren im vergangenen Jahr 40.622 Schwimmabzeichen von denen 20.948 Frühschwimmer (Abzeichen: „Seepferdchen“). Die Zahl von rund 40% Nichtschwimmern nach der vierten Klasse stellt eine Schätzung für Deutschland insgesamt dar und resultiert aus Umfragen unter Lehrern und Eltern. Für Berlin wurde in Teilen im Jahr 2017 eine Nichtschwimmerquote über 80% festgestellt.

Genügend Bäder für den Schwimmsport?

Diese Frage ist pauschal nicht zu beantworten. Immer deutlicher wird jedoch, dass eine Vielzahl von Schwimmbädern großen Sanierungsbedarf aufweist und daher leider auch immer häufiger Schwimmbäder geschlossen werden müssen. Auch ist festzustellen, dass die wenigen neuen Bäder häufig eher freizeitorientiert konzipiert sind und sich nur bedingt für die Schwimmausbildung eignen.